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Entwickle deine Morgenroutine

30 / Okt / 2020

Mehr Wohlbefinden und Struktur in deinem Alltag

“Der eine Tag, der alles im Leben verändern kann, beginnt jeden Morgen neu.“

Eine Morgenroutine lässt dich bewusster in den Tag starten. Du bist achtsamer über den Tag hinweg, nicht nur mit dem was du über dich und andere denkst, sondern auch was du fühlst und wie du handelst. Du nimmst dadurch auch viele kleine, schöne Dinge wahr und bist dem Alltag viel positiver gestimmt. Hört sich das gut an? Dann sei gespannt, was ich über den Aufbau einer Morgenroutine erzähle, worauf du besonders achten solltest und welche Hindernisse es geben könnte und wie du diese überwindest.

 

 

Was genau ist eine Morgenroutine?

Sie umfasst eine Reihe mit von dir ausgewählten Tätigkeiten, um dich optimal auf den Tag vorzubereiten. Durch die Morgenroutine werden Körper, Geist und Seele sanft geweckt. Du startest positiver und mit mehr Energie in den Tag. Dadurch bist du zentrierter in dir selbst. Diese innere Klarheit unterstützt dich auch dabei mehr Ordnung und Struktur in dein Umfeld zu integrieren und diese beizubehalten.

Je bewusster du deinen Morgen startest, umso bewusster erlebst du deinen Tag. Je bewusster du deinen Tag erlebst, desto bewusster lebst du deine Vision eines idealen Lebens.

 

 

Welche Tätigkeiten könnten Teil deiner Morgenroutine sein?

Hier ein paar Beispiele:
• Meditation
• Wasser trinken
• Dankbarkeits-Journal
• Atemübungen
• Affirmationen in Gedanken oder laut aufsagen
• Visualisierung deiner Ziele vor dem inneren Auge oder mithilfe eines Visionboards
• Sport (Joggen, Tanzen, Yoga, Eigengewichtsübungen, Stretching…)
• Lesen
• Kalte Dusche
• Dein Bett machen
• Gedanken notieren/ Tagebuch führen
• Tagesplanung „Welche Aufgabe möchte ich heute erledigen, egal was kommt?“
• Tee trinken
• Frühstücken in aller Ruhe

 

 

Warum ich allen empfehle, jeden Tag mit einer Morgenroutine zu starten?

Du tust als Erstes etwas für dich und dein Wohlbefinden.
Indem du dir also gleich am Morgen deine Portion Selbstliebe gönnst, laden sich deine Akkus auf und halten damit länger.

Die erste Stunde nach dem Aufstehen bildet den Grundstein für mehr Klarheit, Freude, Fokus und positive Energie.

„Jeden Morgen werden wir wieder geboren. Was wir heute tun, zählt am meisten.” – Buddha

 

 

Wie findest du die richtige Morgenroutine für dich?

Beantworte dir ganz ehrlich folgende Fragen:

Was würde dir morgens gut tun?

Welche eine Sache, wenn du sie regelmäßig betreibst, würde in deinem Leben einen positiven Unterschied machen?

Was tut dir nicht so gut? Welche Gewohnheit ist schlecht für dich, bremst dich aus und schränkt immer wieder dein Potenzial ein? Was möchtest du zukünftig nicht mehr in der Früh tun?

Mache dir bewusst, was ganz klar nicht mehr Teil deines morgendlichen Rituals sein soll. Denn erst wenn du ganz genau weißt, was du nicht mehr willst, kannst du dich davon abgrenzen.

 

Womit fange ich bestenfalls an?

Zunächst heißt es früh aus den Federn zu hüpfen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten.

  1. Der direkte Weg. Du stehst ab sofort zu einer neuen Zeit auf.
  2. Der sanfte Weg. Du näherst dich deiner neuen Aufstehzeit jeden Tag 15-30 Minuten an, bis diese nach einigen Tagen erreicht ist.

 

Finde dein “Warum” und erwecke dadurch deine Motivation

Was kannst du für dich tun, bevor du zur Arbeit gehst? Ich meine für dich ganz alleine, noch bevor du mit To Dos und anderen Dingen überhäuft wirst?
Egal in welchem Lebensbereich du dir eine Veränderung wünschst, alles ist möglich. Doch übernimm zuerst Selbstverantwortung für dein Leben.
Beschäftige dich nicht mehr mit den Dingen, die du sowieso nicht ändern kannst, sondern lerne sie zu akzeptieren und konzentriere dich lieber auf deinen Einflussbereich.

Erschaffe dir ab heute das Leben, was du leben möchtest. Auch wenn sich deine Situation gerade schwierig anfühlen mag, nimm diese Herausforderung an um zu wachsen und verlasse deine Komfortzone.

Die morgendliche Routine hilft dir dabei, das zu erschaffen, was du dir schon immer gewünscht hast.

Viele Menschen wollen z.B. ein Buch schreiben. Aber was hält sie davon ab? Sie geben vor, keine Zeit zu haben.
Was ist die Lösung? Sie können sich gleich morgens eine feste Zeit für das Schreiben reservieren.

Welche Gewohnheiten würden dich voran bringen?

Ob wir unser Wunschleben tatsächlich auch leben, wird sehr davon beeinflusst wie wir jeden Morgen aufstehen.
Für welche Sache würdest du gerne jeden Morgen eine Stunde früher aufstehen? Denk an all die Möglichkeiten, die sich dir bieten.

 

 

Eat that Frog

Mach es so, wie Brian Tracy empfiehlt und iss gleich morgens den Frosch. Sein gleichnamiges Buch “Eat that Frog: 21 Wege, wie Sie in weniger Zeit mehr erreichen” kann ich jedem wärmstens empfehlen, der sich näher mit dieser Thematik auseinander setzen will.

Nachdem du deine Morgenroutine abgeschlossen hast, lege ich dir ans Herz, dich sofoirt an die ekligste und schwerste Aufgabe des Tages zu setzen. Mit dem klaren Kopf kommt auch der nötige Fokus um diese Aufgabe zu bewältigen. Wenn du wortwörtlich einen Frosch essen müsstest, dies aber immer wieder aufschiebst, wird die Herausforderung mit der Zeit immer schwieriger und größer wirken. Iss den Frosch gleich morgens, dann hast du es hinter dir und den Kopf frei für die anderen offenen Punkte auf deiner Agenda.

Dabei ist es egal, ob das eine Aufgabe bei der Arbeit ist, im Studium, in der Schule oder im Haushalt. Erledige die größte und wichtigste Aufgabe gleich zu Anfang des Tages. Wenn du das geschafft hast, gibt dir das ungeheuer viel Motivation und all die anderen Aufgaben wirken darauf ganz einfach.

„Ein produktiver Morgen zieht einen produktiven Tag nach sich und das wiederum zieht ein produktives Leben nach sich.“

 

 

Wie viel Zeit solltest du dir für deine Morgenroutine nehmen?

Eine Morgenroutine kann 5 Minuten oder auch 2 Stunden umfassen.

Noch wichtiger als die Dauer deiner Routine ist die Tatsache, dass du sie durchführst. Beginne mit 15-30 Minuten, die du dir bewusst für dich reservierst. Dafür brauchst du nur ein bisschen früher ins Bett zu gehen. Steigere dich dann langsam und passe deine Morgenroutine immer wieder auf deine Bedürfnisse an. Denn deine Morgenroutine sollte sich mit dir weiterentwickeln. Tausche Übungen aus oder kürze bzw. verlängere deine Morgenroutine so, wie es sich für dich gut und richtig anfühlt. Dabei ist es vollkommen okay, wenn du zunächst nur für 3 Minuten meditierst. Finde zu Beginn deine innere Balance. Die Weckzeit und dein Rhythmus werden sich schon einpendeln und ein Körper und Geist signalisieren, was für dich stimmig ist. Wenn ich eine Zeitspanne empfehlen müsste, dann würde ich 60 Minuten für deine Morgenroutine vorschlagen.

Als Beispiel erfahrt ihr hier, wie meine persönliche einstündige Morgenroutine aussieht:

  • Aufstehen, Strecken, Lüften, Zungenschaber nutzen, ein großes Glas Wasser trinken,  – 5 Min.
  • Meditieren – 10 Min.
  • Affirmationen aufsagen – 5 Min.
  • Visualisieren – 5 Min.
  • Bewegung/ Dehnen – 10 Min.
  • Lesen – 20 Min.
  • Schreiben – 5 Min.

 

 

Was hat sich in meinem Leben geändert, seit ich meine eigene Morgenroutine etabliert habe?

Seit mittlerweile 4 Jahren praktiziere ich nun mein Morgenritual.

Ich kann mich noch genau an die Zeiten erinnern, an denen ich meinen Wecker so gestellt habe, dass ich möglichst lange schlafen konnte. Die Zeit morgens war geprägt von Stress, innerer Unruhe und Gedankenchaos. Zwischen Tür uns Angel noch schnell gefrühstückt, in Rekordzeit angezogen und Zähne geputzt, machte ich mich auf den Weg zur Arbeit.

Das alles hat sich gewandelt, seitdem ich um 5:00 Uhr aufstehe.

So seltsam es für klingen mag, aber ich komme viel schneller und fitter aus dem Bett, obwohl ich 2 Stunden früher als zuvor aufstehe.

Mir gelingt es nun, viel mehr Bücher zu lesen. Vorher habe ich oft versucht vor dem Einschlafen zu lesen, was allerdings wie ein Schlafmittel bei mir wirkte und nach nur wenigen Seiten war ich weggedöst. Nun lese ich gleich morgens mit einem frischen, wachen Geist und mache mir Notizen. So genieße ich das Lesen und verschlinge eine größere Zahl an Büchern.

Meinen Alltag erlebe ich durch das regelmäßige Meditieren um einiges bewusster. Ich kann mich im Lauf des Tages immer wieder darauf zurückbesinnen, wie ich mich morgens in der Meditation gefühlt habe und bin gleich viel entspannter. Mir fällt es nun auch leichter mit äußeren Reizen klarzukommen und gelassen zu reagieren, anstatt unreflektiert zu antworten oder zu handeln.

Durch die tägliche kleine Mini-Sporteinheit fühle ich mich tatsächlich fitter und ausgeglichener. Die Zahl der Klimmzüge die ich schaffe, ist ein Beweis dafür.

Die Affirmationen und die Visualisierung schärfen meinen Geist und ich erinnere mich täglich an meine großen Ziele, die ich auf diese Weise stehts im Auge behalte.

Außerdem notiere ich mir morgens 3 Dinge für die ich dankbar bin. Diese Dankbarkeit hebt sich mein Energielevel sofort an.

 

 

Fazit

Es gibt kein Universalrezept, das für jeden passt. Probiere aus, optimiere deine Morgenroutine so lange, bis sie stimmig für dich ist. Hauptsache die Routine tut dir gut und unterstützt dich auf deinem Weg zu einem glücklicheren und erfüllteren Leben. Vielleicht brauchst du mehr Ruhe und möchtest deinen Tee und dein Frühstück genießen oder du sehnst dich nach mehr Action und gehst raus für ein Powerworkout an der frischen Luft.

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